Verkostungsnotiz:
Helles Gelbgrün, silberfarbene Reflexe. Feine gelbe Tropenfrucht, zart nach Ananas und Mara- cuja, etwas Safran und kandierte Mandarinenzesten, mineralische Nuancen klingen an. Saftig, delikat und ungemein leichtfüßig, finessenreich strukturiert, mundwässernde Mineralität, weißes Nugat im Abgang, große Länge, ein delikater Speisenbegleiter, sicheres Entwicklungspotenzial.
Peter Moser – falstaff
Die Reben wachsen auf uralten, handgelegten Steinterrassen. Rote Sandsteine im Unter- grund ergeben Weine von einzigartiger Spannung und Pikanz sowie großer Länge und herausragender Lagerfähigkeit.
DIE LAGE
Der Heiligenstein ist eine nach Süden und Südwesten ausgerichtete terrassierte Hanglage mit einem besonderen geologischen Aufbau, der sich durch die Geschicke der Erdgeschichte gerade hier erhalten hat. Die bis an die Oberfläche tretenden Festgesteine bestehen aus feldspatreichen, rotbraunen Sandsteinen und groben Konglomeraten, seltener sind Schluffsteine anzutreffen.
Die Ablagerung der etwa 250 bis 280 Millionen Jahre alten Sedimente erfolgte in Seen, Tümpeln und periodisch aktiven Flussläufen unter Wüstenklima. In dem Gesteinspaket lassen sich Reste versteinerter Pflanzen und Gerölle vulkanischer Quarzporphyre finden. Nur stellenweise und in den wenigen leichten Talkerben ist etwas Löss erhalten.
98 Punkte Falstaff
Helles Goldgelb, silberfarbene Reflexe. Florale Nuancen, ein Hauch von Mandarinen- und Limettenzesten, Pfirsich, Ringlotten, dezente Kräuterwürze, einladende, dunkle mineralische Nuancen. Straff, engmaschig, weißes Steinobst, lebendiger, finessenreicher Säurebogen, salziger Touch, delikat und anhaftend, feine gelbe Frucht im Abgang, harmonisch, tolle Länge, sicheres weiteres Reifepotenzial.