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Das Jahr 2021 begann mit einem milden und schneearmen Winter. Mit dem Rebschnitt wurde der Grundstein für das neue Jahr gelegt. Da wir mit dem Rebschnitt zügig fertig waren, konnten wir bereits Mitte Februar mit dem Binden der Reben starten. So stand dem Austrieb nichts mehr im Weg.
Durch die warmen Temperaturen im Frühjahr, begann der Austrieb bereits im April. Der langersehnte Regen setzte dann im Mai ein und begleitete uns durch den ganzen Monat. Der Regen und die frühlingshaften Temperaturen ließen unsere Reben sprießen und die Blüte begann am 10. Juni.
Der Juni und Juli waren von heißen Temperaturen geprägt. Ein sorgfältiges Laubmanagement ist bei so hohen Temperaturen wichtig. Eine gezielte, sanfte Entblätterung der Traubenzone schützt die Beerenhaut vor Verbrennungen. Der August brachte uns dann wieder viele Regenphasen und kühle Nächte. Dies war für die Frucht- und Säurebildung optimal.
Die kühlen Nächte im September förderten die physiologische Reife und intensivierten die Fruchtaromen enorm. Diese Kühle verlieh speziell dem Blaufränkisch seine unverwechselbare Würze.
So spät wie schon lange nicht mehr fiel der Startschuss für die Ernte am 23. September per Hand mit Sauvignon Blanc, gefolgt von Chardonnay und unserem „hochberc weiss“ (Gemischter Satz).
Bei den Rotweinsorten machte St. Laurent, Pinot Noir und Zweigelt den Anfang. Mitte Oktober kamen dann Blaufränkisch, Syrah, Merlot und Cabernet Sauvignon in unseren Keller. Die Ernte wurde am 26. Oktober mit dem Blaufränkisch hochberc abgeschlossen.
Trotz der späten Ernte und der hohen Reife der Trauben überzeugen die Weine mit einer eleganten Struktur, perfekter Frucht und kräftigen Tanninen.
Der wichtigste Faktor in unserem Betrieb ist nach wie vor das Streben nach Topqualität im Einklang mit der Natur. Dazu ist eine intensive Handarbeit nötig, die uns durch das ganze Jahr begleitet.
Im Herbst werden die Trauben ausschließlich per Hand geerntet. Die erste Selektion findet im Weingarten statt. Im Keller werden die Trauben mittels optischer Selektionsanlage nochmals sortiert. Dadurch gelangt nur perfektes Traubenmaterial in unseren Keller.
Dieser Jahrgang wird in die Geschichte eingehen.
Drehverschluss
92-95 Punkte Falstaff - Jahrgang 2020
Dunkles Rubingranat, violette Reflexe, dezente Ockerrandaufhellung. Zart mit Nougat unterlegte reife Zwetschken, Brombeernuancen, mit dunklen Kirschen und etwas Tabak unterlegt. Saftig, elegant, feine Kirschfrucht, frische Struktur, feine Tannine, kräuterwürzig im Abgang, bleibt haften, bereits gut antrinkbar, vielseitig und lebendig.
94 Punkte Falstaff - Jahrgang 2021
Dunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, dezente Randaufhellung. Zarte Kräuterwürze, etwas Edelholz, rote Herzkirschen, frische Waldbeeren, kandierte Orangenzesten, Heidelbeeren im Hintergrund. Saftig, elegant, rotbeerige Frucht, finessenreich strukturiert, feine, tragende Tannine, mineralisch und frisch, ein facettenreicher, zugänglicher Speisenbegleiter.